Weihnachts-schlosskonzerte

Samstag, 12. Dezember 2020, 15.00 Uhr          Stadtkirche Ludwigslust

Landesjugendchor Mecklenburg-Vorpommern unter der Leitung von Daniel Arnold

" Weihnachtliches aus aller Welt...und aus Mecklenburg "


Mecklenburger Komponisten und Weihnachtslieder werden in einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert in der Stadtkirche Ludwigslust erklingen. 

 

Der Landesjugendchor Mecklenburg-Vorpommern wurde als Spitzenensemble 2011 gegründet. Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren widmen sich unter professioneller Anleitung intensiv der Vokalmusik, der Schwerpunkt liegt dabei auf A capella - Gesang und Zeitgenössischer Musik. 

 

In einem abwechslungsreichen Programm präsentiert sich der Chor sowohl als Frauen- und auch Männerchor, um danach wieder als vierstimmiger Chor die jungen Stimmen leuchten zu lassen. 

 

Der Chor unter Leitung von Daniel Arnold wird in diesem Weihnachtskonzert fast vergessene Mecklenburger Komponisten wiederentdecken.

 

Und nach dem Konzert geht es hinüber zur „Ludwigsluster Schlossweihnacht“. 

 

Kartenverkauf ausschließlich an der Tageskasse des Staatlichen Museums, Schloss Ludwigslust bis 18.00 Uhr sowie an der Abendkasse; begrenzte Plätze!! (Tel.: 03874-571912)

 

20,00 Euro; ermäßigt 17,00 Euro für Rentner, Personen mit Behinderungen und Schüler.

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei.

 

Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung lediglich beim Betreten der Kirche

 

Bitte beachten Sie, dass keine Toilettennutzung in der Stadtkirche zur Verfügung steht. 

Bitte nutzen Sie die Toiletten im Schloss Ludwigslust.

 

Die Konzertreihe findet mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Sparkasse Mecklenburg-Schwerin sowie der NDR-Kulturförderung in Mecklenburg-Vorpommern statt.

 



Sonntag, 27. Dezember 2020, 11.00 Uhr Stadthalle ludwigslust

„An die unsterbliche Geliebte“ , Werke von Ludwig van Beethoven zum 250. Geburtstag

mit Florian Heinisch, KlavierMatinée


 „Mein Engel, mein alles, mein Ich“. Sechs Worte nur, der Beginn eines Liebesbriefs vom 6. Juli 1812, waren der Auslöser für eine Frage, in der sich Leben und Werk von Ludwig van Beethoven sehr nahekommen. Wer war die „unsterbliche Geliebte“? Beethoven-Forscher haben immer wieder neue Kandidatinnen behauptet. Sicher ist, dass Beethoven nicht nur wegen seiner Musik bei vielen Frauen gut ankam. Dass deswegen viele seiner Damenbekanntschaften als Empfängerin des Briefs in Frage kämen. Bei einer war es womöglich eine lebenslange, aber unerfüllt gebliebene Liebe: bei Josephine von Brunsvik.

 

Josephine war die jüngere Schwester der Komtesse Therese von Brunsvik. Beethoven begegnete ihr erstmals im Mai 1799 in Wien. Sie war 19, er war knapp zehn Jahre älter; die beiden kamen zu ihm, weil Therese einenKlavierlehrer für ihre Schwester suchte. Mit Josephine war an Heirat nicht zu denken, das wäre nicht standesgemäß gewesen. Schon im Juli 1799 wird sie mit einem deutlich älteren Grafen verheiratet, der keine fünf Jahre später starb.

 

Beethoven schickte seiner Herzensdame verschlüsselte Nachrichten. „Kann unsre Liebe anders bestehn als durch Aufopferungen, durch nicht alles verlangen“, ist in dem berühmt gewordenen Brief zu lesen. Eine chiffrierte Botschaft, über die sich besonders gut spekulieren lässt, istJosephines musikalischer Name, zwei Mal wiederholt „Jo-se-phine! Jo-se-phine!“. Das lässt sich dem Eingangsmotiv des Andante favori Wo57 zuordnen, das ursprünglich als Mittelsatz der Waldstein-Sonate vorgesehen war.

 

Die Beethoven-Forschung verwendet noch heute sehr viel Aufmerksamkeit auf der Suche nach einem unwiderlegbaren Beweis, wer die „unsterbliche Geliebte“ in Beethovens Briefen war. Grund genug für Florian Heinisch, im Jubiläumsjahr 2020 ein Beethoven-Programm zu spielen, das der rätselhaften „unsterblichen Geliebten“ gewidmet ist.

 

Florian Heinisch, 1990 in Bachs Geburtsstadt Eisenach zur Welt gekommen, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht. Er gilt als einer der vielversprechendsten jungen Pianisten Deutschlands: „Unvergesslicher Abend“ (Süddeutsche Zeitung), „Unglaubliches Potenzial“, „grandios und technisch brillant“ (Hamburger Abendblatt), „hochvirtuos und beeindruckend“ (Lübecker Nachrichten) war über seine Konzerte in der Presse zu lesen. Er konzertierte bereits in zahlreichen namhaften Konzertsälen, darunter das Concertgebouw Amsterdam, die Wigmore Hall, das Konzerthaus Berlin, die Elbphilharmonie Hamburg, die Tonhalle in Düsseldorf oder der Sendesaal Bremen.

 

Bundesweite Bekanntheit erspielte er sich mit dem „Ungespielten Konzert“ in Gedenken an den begnadeten Pianisten Karlrobert Kreiten, der 1943 vor seinem Konzert in Heidelberg von der Gestapo verhaftet worden war. Es ist ihm ein Anliegen, als Künstler gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen.

 

Florian Heinisch konzipiert mit Vorliebe außergewöhnliche Konzertprogramme aus Werken des „klassischen Repertoires“ und Neuer Musik.

 

Kartenverkauf ab 19.10.2020 ausschließlich an der Tageskasse des Staatlichen Museums, Schloss Ludwigslust bis 18.00 Uhr sowie an der Abendkasse; begrenzte Plätze!! (Tel.: 03874-571912)

 

20,00 Euro; ermäßigt 17,00 Euro für Rentner, Personen mit Behinderungen und Schüler.

 

Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung 

 

Die Konzertreihe findet mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Sparkasse Mecklenburg-Schwerin sowie der NDR-Kulturförderung in Mecklenburg-Vorpommern statt.

 


Foto: Stefan Malzkorn